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Bücher und mehr....

Die Stadtbücherei

im Dialog mit Wipperfürther Autoren

Heute: Christine Kaula

Endlich ist es soweit und zum 24. Mai 2019 ist im Rhein-Mosel-Verlag (Zell an der Mosel) der erste Roman „Die Frauen vom Heintzenhof“ von Christine Kaula erschienen.

 

Die Frauen vom Heintzenhof : ein Leben in der Vulkaneifel / von Christine Kaula. – Zell: Rhein-Mosel-Verlag 2019. – 252 Seiten. – ISBN 978-3-89801-415-1

Christine Kaula ist ja keine Unbekannte in Wipperfürth. Ihre literarischen Spuren und ehrenamtlichen Aktivitäten sind sehr vielfältig. In der Kindertagesstätte Don Bosco begeistert sie die Kids durch regelmäßiges Vorlesen. Doch auch ältere Menschen im DRK-Altenheim und Inovana dürfen ihrer Stimme lauschen. Und auch in der „Dämmerstunde“ um Jenny Kollenberg im Landgasthof Tönnes zeigt sie sich von ihrer unterstützerischen Seite.

Ihre literarischen Beiträge tauchen 1998 und 2000 in Sammelbänden der Beginen e.V. (Köln) auf. Von 2005 bis 2019 gehen ihre Beiträge in das Heimatjahrbuch Vulkaneifel (Daun) ein. Mehreren Autorenkreisen gehört(e) Christine Kaula an, bzw. zählt zu ihren Gründungsmitgliedern, darunter die „ZeilenReiter“, „Die Schreibweisen“ und jüngst die „Loseblattsammlung“. In diesem Zusammenhang dürfen ihre Beiträge zu drei Krimianthologien (im Juhr-Verlag) nicht unerwähnt bleiben. 2015 „Der Putschertod“ in „Morde und andere Gemeinheiten“, weitere regionale Krimigeschichten in „Tote und andere Entdeckungen“ (2016) sowie „Verbrechen und andere Leidenschaften“ (2017). Ihr „Putschertod“ fand so große Begeisterung, dass die Theatergruppe „UnARTig“ um Nicola Wild daraus ein Theaterstück machte und dieses im November 2017 auf die Bühne brachte.

Der Weg von ihren „kleineren“ Projekten zu „Die Frauen vom Heintzenhof“ war nicht immer einfach. Ihre Mühe und ausdauernde Geduld und auch ihr Vertrauen in die eigene Schreibkunst haben sich gelohnt. Das um den 24. Mai 2019 erschienene Buch passt hervorragend in das Verlagsprofil des Rhein-Mosel-Verlags: www.r-m-v.de.

Sie sollen auch noch ein wenig erfahren, worum es in „Die Frauen vom Heintzenhof“ denn nun geht: Im Mittelpunkt der Erzählung von Christine Kaula steht Marie – 1910 als eines von elf Kindern auf einem Hof in der Vulkaneifel geboren. Ihr Leben ist von Entbehrungen und großer Mühsal geprägt. Aber sie gibt niemals auf, auch nicht ihre Liebe um den französischen Kriegsgefangenen Robert. Lassen Sie sich diese schicksalhafte Erzählung nicht entgehen.

Selbstverständlich wird Christine Kaula auch an verschiedenen Orten lesen. Die Premierenlesung findet am 6. Juli in der Eifel statt.

Und wie geht es weiter? Auch Christine Kaula gibt nicht auf und arbeitet schon an weiteren Projekten, auf die wir noch gespannt sein dürfen.

Diesem Beitrag liegen mehrere Gespräche zwischen Christine Kaula und Frank Merken Ende Mai 2019 zugrunde.

Unsere heutige Lesetipps für Sie

Scharnow

Bela B. Felsenheimer - München: Heyne 2019. - 414 S.           .

 

Traut man dem Drummer der Musikgruppe „Die Ärzte“ zu, dass er ein interessantes und lesenswertes Buch zustande bringt? Ich finde „JA“ und es macht richtig Spaß zu erfahren, was in einem ostdeutschen Dorf nördlich von Berlin abgeht, wenn Schützen Agenten jagen, mordlustige Bücher für Chaos sorgen und syrische Praktikanten sich für Mangamädchen stark machen. Dieses Buch verbreitet gute Laune und ist genau das Richtige für einen bergischen Sommer.

Kaffee und Zigaretten

Ferdinand von Schirach - Darmstadt : Luchterhand 2019. - 190 S.


Ferdinand von Schirach steht nicht nur für exzellente Bücher mit juristischen Fallbeispielen. Sein Buch „Der Fall Collini“ läuft jüngst in deutschen Kinos. Kaffee und Zigaretten ist ein klein wenig anders. Hier komponiert er Autobiographisches zu einem erzählerischen Ganzen, gespickt von privaten und allgemeinen Gedanken. Kaffeekonsum ist während der Lektüre einzuschränken; das Buch puscht schon genug.

Vier Frauen und ein Sommer

Lo Malinke - Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch 2018. - 432 S.

 

Lo Malinke ist bekannt für durchgeknallte Weihnachtsfeiern („Alle unter eine Tanne“) und chaosstiftende Erbschaftsangelegenheiten („Alle müssen mit“). Dieses Mal müssen vier Frauen (alle um die Vierzig) dranglauben und sich den kreativen Ideen des Autoren hingeben. Dieses Buch ist jedoch für alle Etwas (egal ob männlich, weiblich oder divers) und man erfährt, dass das Lebensglück vor niemandem haltmacht. Für ein sommerliches Lesevergnügen.

 

 

Bob - der Streuner

Einfache Sprache

James Bowen - Münster : Spaß-am-Lesen-Verlag 2019. - 134 S. – (Reihe: Lesen für alle)

 

Die Geschichten um „Bob“ sind bekannt und beliebt. Jetzt auch in einfacher Sprache.