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Klimaschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit

Gemeinsam!

Klimaschutz fängt beim Bauen an

Bauordnungsrechtlich findet sich der Klimaschutz primär in § 15 Bauordnung NRW (BauO NRW) wieder. Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens prüft die Bauaufsicht u.a. die Vorschriften des § 15 BauO NRW.

So hat das Regionale Gebäudemanagement (RGM) z. B. den Dachgeschossausbau im Klösterchen beantragt, beauftragt und begleitet. Bei dieser Umbaumaßnahme im Bestandsgebäude wurde zusätzlich zu der gesetzlich geforderten Wärmedämmung auch besonderer Wert auf die Nachhaltigkeit des Baumaterials gelegt; an ungedämmten Dächern von Altbauten geht ein Drittel Heizenergie für warme Räume verloren. Zum Einsatz kam ein ökologischer Baustoff (Holzfaserdämmplatten) der auch an extrem heißen Sommertagen, auch ohne Klimaanlage, für ein angenehmes Raumklima sorgt.

§ 15 Bauordnung NRW (BauO NRW)

(1) Gebäude müssen einen ihrer Nutzung und den klimatischen Verhältnissen entsprechenden Wärmeschutz haben.

(2) Gebäude müssen einen ihrer Lage und Nutzung entsprechenden Schallschutz haben. Geräusche, die von ortsfesten Einrichtungen in baulichen Anlagen oder auf Baugrundstücken ausgehen, sind so zu dämmen, dass Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen.

(3) Erschütterungen oder Schwingungen, die von ortsfesten Einrichtungen in baulichen Anlagen oder auf Baugrundstücken ausgehen, sind so zu dämmen, dass Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen.

Die konkreten Anforderungen an einen den klimatischen Verhältnissen entsprechenden Wärmeschutz sind im Wesentlichen enthalten im Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden (EnEG) und in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Der Gesetzgeber sieht in der Verordnung unter anderem bestimmte Pflichten für Hauseigentümer vor – insbesondere im Hinblick auf die Dämmung der Immobilie und auf die eingebaute Heizanlage.