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Fairer Handel

Die Hansestadt Wipperfürth will Fairtrade-Town werden!

Der Stadtrat der Hansestadt Wipperfürth hat in seiner Ratssitzung am 05.07.2018 einstimmig beschlossen, dass die Hansestadt Wipperfürth den Titel zur Fairtrade-Town anstrebt. Mit dem Ratsbeschluss hat der Stadtrat den Startschuss für die Bewerbung um den Titel Fairtrade-Town gesetzt.

Fairtrade-Towns fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. Zurzeit sind bereits rund 540 Fairtrade-Towns in Deutschland zertifiziert.

Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien (siehe Infobox) erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln.

Als nächstes wird eine Auftaktveranstaltung organisiert und die Steuerungsgruppe gebildet. Aufgabe der Steuerungsgruppe ist es, die Aktivitäten zur Fairtrade-Kampagne vor Ort zu initiieren und zu koordinieren. Die Zusammensetzung muss aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft erfolgen.

Alle, die an einer Unterstützung des fairen Handels oder an der Mitarbeit in der Steuerungsgruppe interessiert sind, können sich für weitere Infos gerne an die Stadtverwaltung Wipperfürth wenden. Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Auer im Ratsbüro gerne zur Verfügung.

Kriterien für den Titel Fairtrade-Town

Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln:

  1. Ratsbeschluss
    Die Kommune führt zunächst einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels herbei. Bei allen öffentlichen Sitzungen sowie im Büro des Bürgermeisters wird fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt und ein weiteres Produkt (z. B. Kekse, Chips) verwendet.

  2. Steuerungsgruppe
    Eine lokale Steuerungsgruppe wird gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Town die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

  3. Fairtrade-Produkte im Sortiment
    In den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Richtwert ist hier die Einwohnerzahl der Kommune.

  4. Zivilgesellschaft
    Produkte aus fairem Handel werden in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet. Darüber hinaus werden Bildungsaktivitäten zum Thema umgesetzt, oft im Rahmen weiterer Kampagnen von TransFair z. B. der Kampagne Fairtrade-Schools.

  5. Medien
    Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town.